Modul M3 (Krisenintervention und Akuttrauma)

Krisenintervention und Akuttrauma

calendar_today15.11.2026
location_onStuttgart
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Ihr Nutzen

Sie erhalten einen Überblick über Konzepte und Diagnostik akuter Traumafolgen nach ICD-11 und DSM-5 sowie über die AWMF-S2-Leitlinie – und üben die Gesprächsführung mit akut Betroffenen und ihren Bezugspersonen.

Im DeGPT-Curriculum

Umfasst Modul 7 des neuen DeGPT-Curriculums

Seminarinhalte

  • Diagnostik akuter Traumafolgen nach ICD-11 und DSM-5, AWMF-S2-Leitlinie
  • Phasenverlauf und altersspezifische Symptomatik
  • Psychische Erste Hilfe und Psychosoziale Notfallversorgung
  • Krisenintervention vor Ort: Lageeinschätzung, Interventionen, Gefährdungen wie Suizidalität
  • Psychoedukation im Frühstadium für verschiedene Altersgruppen
  • Gesprächsführung mit akut Betroffenen; Ressourcenidentifikation und -aktivierung
  • Schutz- und Risikofaktoren, Screening und prognostische Einschätzung
  • Überblick über Unterstützungs- und Behandlungsmöglichkeiten

Seminarüberblick

Krisenintervention und Akuttrauma
(8 UE)

Umfasst Modul 7 des neuen DeGPT Curriculums

In diesem Seminar soll ein Überblick über die nosologischen Konzepte und die Diagnostik akuter Traumafolgen nach ICD-11 und DSM-5 gegeben werden. Außerdem soll die AWMF-S2-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von akuten Folgen psychischer Traumatisierung“ vorgestellt werden.
Phasenverlauf und (altersspezifische) Symptomatik sollen ebenso besprochen werden, wie Konzepte der psychischen ersten Hilfe und der Psychosozialen Notfallversorgung.
Spezifische Anforderungen bei Kriseninterventionen vor Ort hinsichtlich Lageeinschätzung, Interventionen und Besonderheiten in bestimmten Kontexten werden besprochen. Dabei wird über besondere Gefährdungen wie z.B. Suizidalität informiert.
Psychoedukation als wesentliche Methode der Arbeit im Frühstadium wird für die verschiedenen Altersgruppen vorgestellt.
Grundlagen der Gesprächsführung mit akut Betroffenen und deren Bezugspersonen sollen vorgestellt und geübt werden. Besondere Beachtung finden dabei die Ressourcenidentifikation und -aktivierung zur Unterstützung natürlicher Verarbeitungsprozesse.
Kenntnisse über prä- und posttraumatische Schutz- und Risikofaktoren werden vermittelt. Screening und prognostische Einschätzung hinsichtlich der Entwicklung von Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen, ggf. aber auch bei deren Bezugspersonen werden in den Kontext der Arbeit eingeordnet. Weiterhin wird ein Überblick über Unterstützungs- und Behandlungsmöglichkeiten betroffener Kinder und Jugendlicher und deren Bezugspersonen vermittelt.

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